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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Die Analyse der US-Wirtschaftsleistung im ersten Amtsjahr von Trump zeigt gemischte Ergebnisse: starkes Wachstum des Aktienmarktes aufgrund des KI-Booms, aber Bedenken hinsichtlich Inflation, steigender Arbeitslosigkeit und negativer Auswirkungen von Zöllen. Während das BIP um 4,3 % wuchs und das Handelsdefizit schrumpfte, bleiben die Verbraucherpreise hoch und die Zustimmungswerte für Trumps Wirtschaftspolitik sind auf 33 % gesunken.
Das Schweizer Energieunternehmen BKW schreibt seine Beteiligung an einem deutschen Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven aufgrund veränderter Strommarktbedingungen und geringerer Preisvolatilität um rund 110 Millionen CHF ab. Diese Anpassung senkt die Prognose für den Betriebsgewinn des Unternehmens für 2025 von 650–750 Millionen auf 540–560 Millionen CHF. Gleichzeitig investiert die BKW in ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Hamm (Deutschland) als Teil ihrer Zukunftsstrategie zur Förderung einer flexiblen Energieerzeugung und zur Teilnahme an Ausschreibungen der deutschen Regierung für solche Anlagen.
Der deutsche DAX-Index ist wegen der Angst vor einem Handelskrieg mit den USA wegen Grönland stark gefallen, während der Euro gegenüber dem Dollar überraschend zugelegt hat. Der Anstieg des Euro wird auf „Sell-America”-Geschäfte zurückgeführt, da Investoren nach Trumps Zollandrohungen das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der US-Wirtschaft verlieren. Es wird erwartet, dass die Marktvolatilität anhält, bis es neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt und eine mögliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Trumps Zollbefugnissen gibt.
China erhält die letzten Lieferungen von extrem günstigem, mit Sanktionen belegtem venezolanischem Öl. Zwei Tanker mit insgesamt 3,8 Millionen Barrel sind derzeit unterwegs. Damit endet Chinas Zugang zu stark vergünstigtem venezolanischem Rohöl nach der Blockade durch die USA und der Absetzung von Nicolas Maduro. Künftig müssen chinesische Raffinerien für venezolanisches Öl internationale Marktpreise über autorisierte Handelskanäle wie Vitol zahlen, die nun im Vergleich zum früheren illegalen Handel deutlich geringere Rabatte anbieten.
Äquatorialguinea, der kleinste Ölproduzent der OPEC, strebt mit Rohstoffhändlern Vorauszahlungsgeschäfte für Öl- und LNG-Lieferungen im Wert von 300 Millionen US-Dollar an, um seine Aktivitäten zu finanzieren und den Produktionsrückgang umzukehren. Seit dem Rückzug von Exxon im Jahr 2024 hat das Land mit Investitionen im Upstream-Bereich und Produktionsrückgängen zu kämpfen. Dies folgt ähnlichen Vorauszahlungsvereinbarungen anderer afrikanischer Produzenten wie Nigeria und Gabun mit Handelsunternehmen.
Die Komax-Aktie stieg um 6,4 %, nachdem die vorläufigen Ergebnisse die Erwartungen erfüllt hatten, obwohl das Unternehmen mit Herausforderungen wie Überkapazitäten, Zöllen und makroökonomischer Volatilität konfrontiert ist. Die Meinungen der Analysten sind geteilt: Vontobel behält seine Kaufempfehlung und sein Kursziel von 150 CHF bei, UBS ist neutral mit einem Kursziel von 68 CHF und die ZKB empfiehlt aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Bewertung eine Untergewichtung. Das Unternehmen führt Kostenanpassungen durch und hofft auf eine allmähliche Erholung im Jahr 2026, die durch Verbesserungen im europäischen Automobilsektor angetrieben wird.
Die Schweiz bereitet sich auf eine Volksabstimmung im März 2026 zur Abschaffung der Ehegattenbesteuerung vor, bei der verheiratete Paare derzeit höhere Steuern zahlen als unverheiratete Paare mit dem gleichen gemeinsamen Einkommen. Die Reform würde zu einer individuellen Besteuerung führen, was Paare mit ähnlichem Einkommen begünstigen, aber die Steuern für Paare mit erheblichen Einkommensunterschieden erhöhen würde. Der Artikel enthält detaillierte Steuerberechnungen, aus denen die Gewinner (Paare mit ausgeglichenem Einkommen) und Verlierer (Paare mit unausgeglichenem Einkommen und einige Singles) hervorgehen, sowie Informationen zur politischen Landschaft rund um den Vorschlag.
Die Analysten sind hinsichtlich der Belimo Holding AG stark gespalten: Während die UBS ihre Verkaufsempfehlung beibehält und ihr Kursziel auf 524 CHF senkt (was einem Rückgang von 40 % entspricht), hat Berenberg sein Kursziel auf 1020 CHF angehoben. Diese Uneinigkeit spiegelt unterschiedliche Ansichten zum Rechenzentrumsgeschäft von Belimo (17 % des Umsatzes) und den allgemeinen Wachstumsaussichten wider. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei 798 CHF, und die Empfehlungen der Analysten sind gleichmäßig zwischen Kauf, Halten und Verkauf aufgeteilt.
Ein Kälteeinbruch in China hat den monatelangen Rückgang der LNG-Preise umgekehrt, wobei die Preise auf 4.001 Yuan pro Tonne gestiegen sind, da das Winterwetter die Nachfrage nach Heizenergie in die Höhe treibt. Während China aufgrund der gestiegenen heimischen Produktion und der Pipeline-Importe 12 Monate lang einen Rückgang der LNG-Importe verzeichnete, hat die Wintersaison zu einem saisonalen Anstieg der Nachfrage geführt. Meteorologen warnen vor „seltener Kälte” mit deutlich sinkenden Temperaturen, obwohl Analysten für das Gesamtjahr immer noch schwächere LNG-Importe als 2025 prognostizieren.
Elon Musk startete auf seiner Plattform X eine Umfrage, in der er die Nutzer fragte, ob er Ryanair übernehmen solle, nachdem er sich öffentlich mit dem CEO der Fluggesellschaft, Michael O'Leary, über die Weigerung des Unternehmens, die Starlink-Internetsysteme von SpaceX zu installieren, gestritten hatte. Die Umfrage erhielt über 900.000 Stimmen, wobei 75 % die Übernahme befürworteten, obwohl EU-Vorschriften Nicht-Europäern den Besitz von Mehrheitsanteilen an Fluggesellschaften der Union verbieten. Der Streit begann, als O'Leary die Auswirkungen von Starlink auf die Treibstoffeffizienz kritisierte, was zu gegenseitigen Beleidigungen zwischen den beiden Führungskräften führte.

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